Besuch im Design Studio Humana zur Ballkleidanprobe für den Diversity Ball 2019

Am 4. Mai 2019 ist es wieder soweit: Der 12. Diversity Ball findet im Kursalon Wien statt. Der barrierefreiste Ball des Jahres setzt dabei ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Barrierefreiheit und fördert eine Gesellschaft alle so sein können, wie sie wollen.

Gemeinsam mit den Igers Austria besuchte ich das Design Studio bei Humana auf der Wiedner Hauptstraße und begleitete Laura Zöhrer bei der Anprobe eines Ballkleides inklusive Maske mit Schmetterlingen made by Khusen.

Mehr Updates dazu findet ihr auf @diversityball und unter den Hashtags #expressyourself19 und #diversityball19 auf Instagram.

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Laura Zöhrer ( @laelae.life)  bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer ( @laelae.life ) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer ( @laelae.life ) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

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Einblick in die Fürstliche Sammlung Liechtenstein: "Rubens bis Makart" in der Albertina

Am 23. Jänner 1719 wurde das Fürstentum Liechtenstein durch ein Diplom von Kaiser Karl VI., welches die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg zusammenlegte, gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums werden in der Albertina die bedeutendsten Werke aus den Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein in der Ausstellung “Rubens bis Makart” gezeigt. Inhaltlich wird dabei beginnend mit Objekten aus der italienischen Frührenaissance bis hin zum Wiener Biedermeier und Historismus eine große Spannweite abgedeckt. Dass dafür die Albertina als Ort ausgewählt wurde, war kein Zufall: Die Fürstliche Familie unterhielt ebendort bis 1938 einen ständigen Wohnsitz.

Ausgewählte Schätze wurden und werden auch bisher schon im Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse und im Gartenpalais in der Fürstengasse gezeigt. Im Unterschied dazu bieten die Ausstellungsräumlichkeiten der Albertina jedoch einen zurückgenommenen Kontext der den Fokus trotz starker roter und blauer Wandfarben wieder voll auf das ausgestellte Objekt legt.

Betritt man die Ausstellung fällt der Blick sofort auf die prachtvolle vergoldete Marc Aurel Bronzebüste von Pier Jacopo Alari-Bonacolsi, gen. Antico. Gleich daneben “Der Tod der Kleopatra” von Hans Makart, welches die letzten Augenblicke im Leben der Königin zeigt. Nach “Christus im Elend” von Adrian de Fries folgt das nicht minder auffällige Gemälde “Die Steuereintreiber” von Quentin Massys der Ältere mit seinen fast unglaublich lebendigen Farben - immerhin wird das Gemälde auf die späten 1520er Jahre datiert. Ebenfalls beeindruckend sind die “Venus vor dem Spiegel” oder das “Portrait der Clara Serena Rubens” von Peter Paul Rubens. Detailreiche Fotografien zur den Werken finden sich auf der Webseite der Albertina.

Die #AlbertinaSelfie - Challenge

Ausgehend von der “Venus vor dem Spiegel” veranstaltet die Albertina einen vom 15. Februar bis 31. Mai 2019 einen Selfie-Wettbewerb mit dem Hashtag #AlbertinaSelfie. Es gibt eine exklusive Führung mit Freunden durch die Ausstellung mit anschließendem Sektempfang zu gewinnen.

Programm

Die Ausstellung ist vom 16. Februar 2019 bis 10. Juni 2019 zu sehen.
Öffnungszeiten: Täglich von 10 - 18 Uhr, Mittwoch & Freitag von 10 - 21 Uhr

Am 6. März, um 17:30 Uhr führt Laura Ritter im Rahmen einer Kuratorinnenführung durch die Ausstellung. Tickets sind an der Kasse erhältlich, Führungsbeitrag 4 €, Begrenzte Teilnehmerzahl, keine Anmeldung möglich.

Außerdem sicherlich empfehlenswert: Der Salon Kümmernis öffnet in dieser Ausstellung zum ersten Mal seine Pforten und ermöglicht eine neue und andere Art des Kennenlernens der ausgestellten Kunstwerke.

Analog? Absolut! (Buchrezension)

Durch den Siegeszug der digitalen Fotografie und später dann des Smartphones werden immer mehr und mehr Bilder angefertigt. Und immer weniger werden ausgedruckt. Eine sehr schade Entwicklung, wie ich finde. Denn hält man einmal einen qualitativ hochwertigen Baryt-Fine-Art-Print in den Händen, versteht man, welch sensitives und auch (beim richtigen Foto!) emotionales Erlebnis einem entgeht.

Monika Andrae und Chris Marquardt zeigen in ihrem Buch “Absolut Analog” in der 2. Auflage, wie man sich dem Thema analoge Fotografie nähern kann, wie man die eigenen Negative selbst entwickeln kann und welche Stolpersteine auf diesem Weg warten. Empfehlenswert für alle, die sich wieder mehr dem Kern der Fotografie widmen wollen und auf sofortige Befriedigung (instant gratification auf Neudeutsch) gerne verzichten können.

Die komplette Rezension von mir findet sich wie immer auf Janetts Meinung!

Buchrezension “Absolut Analog”

Buchrezension “Absolut Analog”

Genaue Vorgehensweisen mit Fotos zur Illustration - Buchrezension “Absolut Analog”

Genaue Vorgehensweisen mit Fotos zur Illustration - Buchrezension “Absolut Analog”

Buchrezension “Absolut Analog”

Buchrezension “Absolut Analog”

Hilfreiche Checklisten erleichtern das fehlerfreie Vorgehen - Buchrezension “Absolut Analog”

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Besuch im Hotel "Das Triest"

"A home away from home" - dieser Spruch wird im “Das Triest” wörtlich und ernst genommen. Das Designhotel beeindruckt mit speziell entworfenen Möbelstücken und vielen Kunstwerken - und das ganz in Zentrumsnähe. Für das Hoteldesign zeichnet Sir Terence Conran verantwortlich.

Neben einem ruhigen, mediterranen Innenhof sorgt Küchenchef Josef Neuherz im Haubenrestaurant Collio oder das Bistro Porto für das leibliche Wohl.

Durchblick vom Alimentari (Delikatessen in der ehemaligen Paulaner Apotheke) zum Hotel Triest.

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Das Alimentari - Delikatessen in der ehemaligen Paulaner Apotheke.

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Eingangsbereich im Hotel Triest.

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Viel Licht und ein wunderschöner Blick in den Innenhof vom Hotel Triest.

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Das Haubenrestaurant “Collio” im Hotel Triest

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Durchgang im Hotel Triest in Wieden.

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Das Bistro “Porto” vom Hotel Triest.

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Zimmer einer Suite mit Gartenzugang

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Ausblick auf die Wiener “Skyline” mit unterschiedlichsten Architekturstilen

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Bücherpräsentation “Künstler!” von Wolfgang Ruppert

Bücher über Kunstgeschichte bestehen oft aus einer Auflistung der üblichen “-ismen”: Impressionismus, Expressionismus, Futurismus usw. Wolfgang Ruppert versucht in seinem Buch “Künstler! Kreativität zwischen Mythos, Habitus und Profession” einen anderen Ansatz. Sein Fokus liegt auf dem Künstler und was einen solchen ausmacht. Kann ein Künstlerhabitus über die Jahrzehnte festgestellt werden? Und wie verändern sich Ausbildungsstätten und Universitäten als Voraussetzung für künstlerisches Arbeiten? Dargestellt werden die Thesen des Autors durch viele bekannte Beispiele wie Klee, Kandinsky, Gropius und Mies van der Rohe, bis hin zu Meese, Schlingensief und Pina Bausch. In einem Gespräch mit Almuth Spiegler, Kunstkritikerin von “Die Presse”, präsentierte Wolfgang Ruppert am 28. Jänner 2019 sein im Böhlau Verlag erschienenes Buch im Depot in Wien.

Wolfgang Ruppert hat über 20 Jahre an dem Buch gearbeitet und das merkt man auch: Der Text ist detailreich und dicht geschrieben, mit Fakten gespickt und durch umfangreiche Quellenangaben zur Vertiefung geeignet. Sicherlich nicht zum schnellen Querlesen geeignet, ist das Buch aber eine differenzierte Betrachtung der Entwicklung von der Moderne über die Postmoderne bis hin zu - wie er es nennt - “reflexiver Moderne”. 

Wolfgang Ruppert im Gespräch mit Almuth Spiegler

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Buchpräsentation “Künstler!” von Wolfgang Ruppert

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Buchpräsentation “Künstler!” von Wolfgang Ruppert, im Gespräch mit Almuth Spiegler

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"Der Bauer als Millionär" in der Josefstadt (Theaterfotografie)

Am 10. November 1826 wurde das Stück “Der Bauer als Millionär” von Ferdinand Raimund im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. Die Handlung erweist sich nach fast 200 Jahre immer noch als aktuell und so wird ab 13. Dezember eine neue Inszenierung in eben diesem Theater aufgeführt.

Ich konnte gemeinsam mit den Instagramers Austria bei einer Fotoprobe dabei sein und begleitete fotografisch alle drei Aufzüge.

Alle Fotos von der Vorstellung finden sich auf meiner Galerie.

Die Handlung

Der arme Waldbauer Fortunatus Wurzel wird von der Fee Lakrimosa gebeten, deren Tochter Lottchen aufzuziehen und mit einem einfachen Mann zu verheiraten. Doch der Neid warf selbst ein Auge auf Lakrimosa, blitzte bei ihr jedoch ab und sorgte aus Rache dafür, dass Wurzel einen Schatz findet. Dieser möchte angesichts seines plötzlichen Reichtums natürlich seine (Zieh-)Tochter nun mit einem ebenfalls reichen Bräutigam verheiraten und würde damit verhindern, dass Lakrimosa aus der Verbannung erlöst wird. Daher bittet sie ihre Freunde aus der Feen- und Magiewelt um Hilfe.

Die Inszenierung

Das gelungene und abwechslungsreiche Bühnenbild wurde in vielen Szenen aktiv von den Schauspielern mit in die Handlung einbezogen. Farblich auffällige Kostüme passten zur kurzweiligen und aktiven Interpretation der Rollen. Schauspielerisch überzeugte das ganze Ensemble aber besonders Michael Dangl als Fortunatus Wurzel und Alexander Pschill, der mit seiner schwäbischen Interpretation des Ajaxerle für einige Lacher sorgte. Immerhin kommt er ja Donaueschingen. Natürlich dürfen auch das bekannte Duett „Brüderlein fein“ und das Aschenlied von Fortunatus Wurzel nicht fehlen.

Wie Karl schlußendlich doch noch zu seinem geliebten Lottchen kommt und wie Hass und Neid fast einen Strich durch die Rechnung machten ist ab ab 13. Dezember im Theater in der Josefstadt zu sehen!

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec), Lorenz (Johannes Seilern) und Habakuk (Paul Matic)

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Lorenz (Johannes Seilern)

Lorenz (Johannes Seilern)

Lorenz (Johannes Seilern) mit Ajaxerle (Alexander Pschill)

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Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

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Die Jugend (Theresa Dax) verlässt Fortunatus Wurzel (Michael Dangl)

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Lorenz (Johannes Seilern) fest im Griff von Hass (Dominic Oley)

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Die Zufriedenheit (Julia Stemberger) und Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

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Lottchen (Lisa-Carolin Nemec) in Bedrängnis

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Fortunatus Wurzel (Michael Dangl) als er als Aschenmann erkennt, dass er das gewonnene Geld nicht genießen kann.

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Das Stück / Die Besetzung

DER BAUER ALS MILLIONÄR Premiere, Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr

Regie: Josef E. Köpplinger

Bühnenbild: Walter Vogelweider

Kostüme: Alfred Mayerhofer

Musikalische Leitung und Arrangements: Jürgen Goriup

Choreografie: Karl Alfred Schreiner

Licht: Pepe Starman / Josef E. Köpplinger

Mit:

Alexandra Krismer - Lakrimosa
Patrick Seletzky - Bustorius
Alexander Pschill - Ajaxerle
Alexander Strömer - Zenobius
Julia Stemberger - Die Zufriedenheit
Theresa Dax - Jugend
Wolfgang Hübsch - Das hohe Alter
Martin Niedermair - Der Neid
Dominic Oley - Der Hass
Ljubiga Lupo GrujCie - Tophan
Oliver Rosskopf - Nigowitz
Michael Dangl - Fortunatus Wurzel
Lisa-Carolin Nemec - Lottchen
Johannes Seilern - Lorenz
Paul Matic - Habakuk
Tobias Reinthaller - Karl Schilf
Marina Margaritta Colda, Inös Vogt, Tamim Fattal, Christian Peter Kotsis, Lukas Müller - Geister der Nacht

Musiker:

Ruth Müller (1. Violine), Marina Schlieber (2. Violine), Ingrid Eder (Akkordeon), Günter Schagerl (Violoncello), Wolfgang Trojan (Klarinette), Belush Korenyi/Jürgen Goriup (Klavier)

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