Winter Is Coming: Die neue Tour "Schnee von gestern?!" der KHM Stories App

Der Klimawandel als eines der größten Probleme der Menschheit ist insbesondere durch Greta Thunberg in das Bewusstsein vieler Menschen und selbst einiger Politiker gebracht worden. Immer neue Forschungsergebnisse prognostizieren die zu erwartenden Änderungen im Klima in der nahen und ferneren Zukunft. Das Kunsthistorische Museum Wien hat sich dem Thema nun in ihrer “KHM Stories” App angenommen und dazu eine spannende Tour zusammengestellt.

20190912_183410_khm_stories_klima_kunst_katastrophen_schnee_von_gestern_526.jpg

Die “KHM Stories” App

Die bereits seit einigen Jahren existierende App ermöglicht das Erkunden des KHM via Smartphone zu vorgegebenen Themen. Man lauscht, am besten mit Kopfhörern, den sehr gut gesprochenen Texten und lustwandelt so durch das Museum. Gut gemachte Navigationsanweisungen zeigen den Weg durch die Gänge zu den nächsten Objekten. Die App geht aber weit über die Funktionalität eines Audioguides hinaus: Animationen, Videos, Quizze und weitere interaktive Elemente werden eingesetzt. Die Software ist für iOS und Android verfügbar und übrigens auch außerhalb des Museums verwendbar, obwohl das direkte Entdecken von Details in Originalen im Museum durch nichts zu ersetzen ist. Und das Beste: Die App ist kostenlos! Also gleich in den Appstore und runterladen!

Mehr Infos zur App gibt es hier.

Die neueste Tour: “Schnee von gestern?!”

Die bereits zehnte Tour beschäftigt sich mit dem Klimawandel und zeigt, dass sich Künstler auch in früheren Jahrhunderten Gedanken zur problematischen Beziehung des Menschen zur Natur gemacht haben. Ein sympathischer Baum (mit Po!) führt dabei durch das Museum.

Interaktive Elemente wie ein Quiz zum eigenen ökologischen Fußabdruck machen die 40-minütige Tour kurzweilig. Man lernt wie Gemälde zur Bestimmung des Wasserstandes in Venedig herangezogen wurden oder wie Upcycling im 16. Jahrhundert funktioniert hat.

Angenehmer Nebeneffekt: Die Touren führen möglicherweise auch in Bereiche des Museums, die man normal eher links liegen lässt ;)

Backstage bei den Proben zu "Angels in America" der Neuen Oper Wien im MQ (Theaterfotografie)

Ich durfte die erste Probe zu “Angels in America” der Neuen Oper Wien (NOW) im Museumsquartier Halle E besuchen. Selbst im Probebetrieb ist es nicht einfach, Backstage keinem im Weg zu sein ;) Besonders spannend ist dabei die konzeptionelle Ausrichtung der Neuen Oper Wien: Sie konzentriert sich inhaltlich auf Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und bringt hier Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen auf die Bühne. Eine Führung vom Musikalischen Leiter Prof. Walter Kobéra brachte spannende Einblicke in den Betrieb der Neuen Oper Wien.

Warum hat die Neue Oper Wien keine fixe Spielstätte?

Anders als bekannte Häuser wie die Staatsoper, das Theater An Der Wien oder andere Stätten hat die Neue Oper Wien eben keine feste Location. Für jedes Stück wird eine adäquate Örtlichkeit gesucht. Dies führt natürlich zu immer neuen Herausforderungen organisatorischer und technischer Natur. Dafür ist die Neue Oper Wien nicht in Zwängen verhaftet und kann flexibel neue Produktionen gestalten. Spielstätten werden immer neu erforscht und Bühnenbild und Akustik daraufhin optimiert.

Teil des Bühnebildes “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Teil des Bühnebildes “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Backstage auf dem Weg zu den Räumlichkeiten der Sänger und Musiker in der Halle E im MQ

Backstage auf dem Weg zu den Räumlichkeiten der Sänger und Musiker in der Halle E im MQ

Garderobenbereich der Musiker für “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Garderobenbereich der Musiker für “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Er spielt wohl auch eine Rolle im Stück “Angels in America” der Neuen Oper Wien

Er spielt wohl auch eine Rolle im Stück “Angels in America” der Neuen Oper Wien

Erste Probe von “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Erste Probe von “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Blick in den Orchestergraben bei den Proben zu “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Blick in den Orchestergraben bei den Proben zu “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Blick in den Orchestergraben bei den Proben zu “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Blick in den Orchestergraben bei den Proben zu “Angels in America” der Neuen Oper Wien im MQ

Inna Savchenko bei den Proben zu "Angels in America" der Neuen Oper Wien im MQ.

Inna Savchenko bei den Proben zu "Angels in America" der Neuen Oper Wien im MQ.

Schattenspiele des Dirigenten und Musikalischen Leiters der NOW Prof. Walter Kobéra bei den Proben zu "Angels in America" der Neuen Oper Wien im MQ.

Schattenspiele des Dirigenten und Musikalischen Leiters der NOW Prof. Walter Kobéra bei den Proben zu "Angels in America" der Neuen Oper Wien im MQ.

Folgende Blogbeiträge könnten ebenfalls interessant sein:

Der Wasserturm in Favoriten

Ein Besuch im Wasserturm Favoriten ermöglichte mir ein paar tolle Eindrücke vom Inneren des Gebäudes. Zeitlich viel mein Besuch mit einem grandiosen Sonnenuntergang zusammen. Dies führe zu wunderbaren Licht- und Schattenspielen im Inneren des Wasserturms. Ein kitschiges Sonnenuntergangsfoto vom Balkon des Turmes aus von oben erspare ich der geneigten Leserschaft.

Im unteren Bereich sind laufend Kunstausstellungen zu besichtigen.

Im unteren Bereich sind laufend Kunstausstellungen zu besichtigen.

Licht- und Schattenspiele im Wasserturm

Licht- und Schattenspiele im Wasserturm

Licht- und Schattenspiele auf dem Weg nach oben- Wasserturm Favoriten

Licht- und Schattenspiele auf dem Weg nach oben- Wasserturm Favoriten

Man quetscht sich am Wassertank vorbei nach oben- Wasserturm Favoriten

Man quetscht sich am Wassertank vorbei nach oben- Wasserturm Favoriten

Der nahende Sonnenuntergang führt zu spannenden Schattenwürfen- Wasserturm Favoriten

Der nahende Sonnenuntergang führt zu spannenden Schattenwürfen- Wasserturm Favoriten

Spannende Schattenspiele kurz vor Sonnenuntergang - Wasserturm Favoriten

Spannende Schattenspiele kurz vor Sonnenuntergang - Wasserturm Favoriten

Unter dem Dach des Wasserturms - eine wirklich beeindruckende Struktur - Wasserturm Favoriten

Unter dem Dach des Wasserturms - eine wirklich beeindruckende Struktur - Wasserturm Favoriten

Seit 1910 ist der Wasserturm nicht mehr in Betrieb. Die Wasserzuführ für die höher gelegenen Bezirks übernahm damals die II. Wiener Hochquellenleitung - Wasserturm Favoriten

Seit 1910 ist der Wasserturm nicht mehr in Betrieb. Die Wasserzuführ für die höher gelegenen Bezirks übernahm damals die II. Wiener Hochquellenleitung - Wasserturm Favoriten

Sonnenuntergang im Wiener Wasserturm Favoriten

Sonnenuntergang im Wiener Wasserturm Favoriten

Blick nach oben - Wasserturm Favoriten

Blick nach oben - Wasserturm Favoriten

Folgende Blogposts könnten ebenfalls interessant sein:

ImPulsTanz 2019 - Behind the Scenes und Dance Battle - die besten Fotos

Wenn man dieser Tage durch Wien fährt, fällt unweigerlich der blick auf Plakate vom ImPulsTanz Festival ). Vom 11. Juli bis 11. August 2019 werden unzählige Performances und Workshops abgehalten und Researchprojekte präsentiert. 1984 wurde das Festival für zeitgenössischen Tanz gegründet und seitdem entwickelte es sich zu einem der wichtigsten Tanzfestivals weltweit. Bespielt wird dabei sozusagen ganz Wien: es wird Vorstellungen im Burgtheater, Volkstheater, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien & mumok – Hofstallungen, Leopold Museum, Schauspielhaus, Kasino am Schwarzenbergplatz, Akademietheater, Odeon Theater und in der Halle E geben.

Tänzer Shan beim Trainieren (und Posen…)

Tänzer Shan beim Trainieren (und Posen…)

Auch wenn nebenan die Schlange für den Dance Battle wartet - es finden sich genügend Plätze in den riesigen Hallen zum entspannen

Auch wenn nebenan die Schlange für den Dance Battle wartet - es finden sich genügend Plätze in den riesigen Hallen zum entspannen

Tanz-Workshop mit Archie Burnett

Tanz-Workshop mit Archie Burnett

Workshop mit Daybee Dorzile & Sofie Douda

Workshop mit Daybee Dorzile & Sofie Douda

Behind the Scenes at ImPulsTanz

Im Rahmen eines InstaWalks mit den IgersVienna durfte ich einen Blick hinter die Kulissen von ImPulstanz erhaschen. Eine spannende Führung mit Rio Ratzinger, Artistic Director Workshops & Research, gab uns Einblicke in diverse laufende Workshops und in die Requisitenhallen des Burgtheaters.

Die Vorbereitungen für den Dance Battle laufen an. Abends wird die Halle zum Bersten voll sein und Zuschauer können nur n och durch die Fenster zusehen.

Die Vorbereitungen für den Dance Battle laufen an. Abends wird die Halle zum Bersten voll sein und Zuschauer können nur n och durch die Fenster zusehen.

Requisiten des Burgtheaters werden hier in Lagerhäusern verstaut, in denen LKWs mit dem Lift fahren…

Requisiten des Burgtheaters werden hier in Lagerhäusern verstaut, in denen LKWs mit dem Lift fahren…

Endlos lange Gänge mit Requisiten …

Endlos lange Gänge mit Requisiten …

Dance Battle - Rhythm is a dancer

Ein besonderes Highlight ist der Dance Battle - Rhythm is a Dancer. Die heurige Location - eine riesige Halle im Arsenal - bietet noch mehr Platz für Tänzer und Zuschauer und besitzt sogar einen Schwingboden, für Tänzer besonders angenehm. Rund 40 internationale Teilnehmer treten gegeneinander in freiem Tanzstil gegeneinander an. In der ersten Runde haben sie 45 Sekunden Zeit eine Interpretation eines Songs darzubieten, der vorab nicht bekannt war. Danach entscheidet die Jury über die besten 16 des Teilnehmerfeldes. Diese treten dann im K.O. System gegeneinander an. Die Jury Bestsand aus Archie Burnett, Terence Lewis, Christopher Matthews, Laura Aris, Angélique Willkie. Und sie hatten es schwer. Das K.O. System machte es den Judges nicht leicht: Viele der Performances waren außergewöhnlich gut. Am Ende setzte sich Vasko Nasonov aus Moskau durch. Street-Dancer Storm führte gewohnt souverän durch den Abend, die ungewöhnliche Musikauswahl kam wieder von DJ Worst Messiah und sorgte nicht einmal am Beginn der Tracks für ratlose Gesichter bei den Teilnehmern.

Fotos aller Teilnehmer_innen gibt es auf meiner Gallery-Website.

StreetDancer Storm führte als Host durch den Abend

StreetDancer Storm führte als Host durch den Abend

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmerin

Dance Battle Teilnehmerin

Dance Battle Teilnehmerin

Dance Battle Teilnehmerin

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmer

Dance Battle Teilnehmer - mit solchen Schuhen muß man erstmal tanzen…

Dance Battle Teilnehmer - mit solchen Schuhen muß man erstmal tanzen…

In der Pause wird weitergetanzt…

In der Pause wird weitergetanzt…

Jurymitglied Christopher Matthews

Jurymitglied Christopher Matthews

Jurymitglied Archie Burnett

Jurymitglied Archie Burnett

Ein kleines Workout zwischendurch…

Ein kleines Workout zwischendurch…

Finalist beim Dance Battle

Finalist beim Dance Battle

Dance Battle Teilnehmerin

Dance Battle Teilnehmerin

Vasko Nasonov gewann den Dance Battle 2019 von ImPulsTanz

Vasko Nasonov gewann den Dance Battle 2019 von ImPulsTanz

Vasko Nasonov gewann den Dance Battle 2019 von ImPulsTanz

Vasko Nasonov gewann den Dance Battle 2019 von ImPulsTanz

Das war der 12. Diversity Ball 2019

Bereits zum 12. Mal fand der Diversity Ball am 4. Mai im Kursalon Wien statt. Er steht im Zeichen von Inklusion, gegenseitigen Respekt, Barrierefreiheit und Toleranz - Werte, die in der aktuellen politischen Situation besonders wichtig zu vertreten sind. Dies wurde auch in einigen Reden mehr oder weniger direkt betont. Gut also, dass der Ball wieder sehr gut besucht war und damit die Sichtbarkeit dieser Themen verstärkt. Diesmal wurden die Gäste sogar mit einer Videobotschaft von Bundespräsident Alexander Van der Bellen begrüßt.

Die besten Fotos

Eine kleine Auswahl der Fotos sind hier zu sehen - alle Fotos sind wie immer auf meiner Gallery-Webseite zu finden!

 

Die Eröffnungsshow

Manu Gamper zeichnete wieder für die Eröffnungsshow verantwortlich und komponierte das heurige Lied des Balls “Higher”, das vom Kinderchor „Signs Voices“ performt wurde. Durch den Abend führte Lucy McEvil und nach ein einleitenden Worten eröffnete mit Monika Haider den Ball offiziell.

Dichtes Programm auf drei Ebenen

Fad wurde wohl keinem Besucher des Balls. Auf insgesamt drei Ebenen wurde bis in den frühen Morgen ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm geboten. Im Ballroom sorgten neben Ballband “Moods Art” Brani Zdravkovic als erster Gebärdensprachenrapper und eine Tombola mit Reinhard Nowak und Roman Gregory für Abwechslung. Im Johnni Walker Jazzroom spielte die Liveband V.A.N. auf und auf der dritten Ebene, dem Joker’s Powershouse, wechselten sich jede Menge DJs an den Turntables ab.

Zwei Fashionshows von Khusen (Humana Fashion Show) und PrisonerDesign und Auftritte der Desperate Showgirls und der Yodelling Drag Queen LayDee KinMee liesen keine Langeweile aufkommen.

Nach einer rauschenden Ballnacht gingen die Gäste zwar im strömenden Regen, aber mit einem prall gefüllten Goodiebag nach Hause.


Folgende Blogposts könnten ebenfalls interessant sein:


Die Liebe ist ein seltsames Spiel - Ganymed in love im Kunsthistorischen Museum Wien

Über die Bedeutung der Werke aus der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums lässt sich trefflich diskutieren. Die Ganymed Serie ist jedoch bekannt dafür, ausgewählte Gemälde in völlig neuem Kontext zu deuten und performativ im Museum erfahrbar zu machen. War es im Jahr 2018 beispielsweise die Natur, welche die Hauptrolle gespielt hat (mein Blogpost dazu), so ist es diesmal die Liebe.

Spielarten der Liebe

Bereits zum sechsten Mal interpretieren Künstlerinnen und Künstler in den Sälen der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien in einer Serie von Performances die Bilder auf ihre eigene, persönliche Art und Weise. Die Werke der Kunstgeschichte werden von 30 Künstlern mit Texten, Musik und Tanz ganz neu erlebbar. Beispielsweise interpretiert Schriftsteller Franz Schuh das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" von Pompeo Batoni als Familienkonflikt, dargestellt von Peter Wolf. Die Inszenierung stammt von Jacqueline Kornmüller.


Das Besondere an den Aufführungen ist, dass man als Zuseher sehr nah am Geschehen ist und so die schauspielerischen, tänzerischen und musikalischen Leistungen umso besser bewundern kann. Hin und wieder muss man aber mehrfach versuchen in eine Performance zu gelangen, was der großen Anzahl von Besuchern geschuldet ist. Jede Performance wird kontinuierlich mit kurzen Pausen immer wieder aufgeführt. Die mit Lageplan und kleinem Klappstuhl ausgestatteten Besucher können somit im Laufe des Abends allen Performances beiwohnen.

Mehr Fotos finden sich auf meiner “Ganymed in love” Gallery Website.

Ganymed in Love @ carla

Zusätzlich zu den Terminen im Kusthistorischen Museum bringt das Ensemble am 25. April in einer besonderen Aufführung 9 Szenen im Carla Möbellager am Mittersteig. Der Erlös aus dem Ticketverkauf kommt der Caritas zugute.

A place in the heart Gabbeh über Bauernhochzeit von Pieter Bruegel es spielen Mona Matbou Riahi, Manu Mayr und Golnar Shahyar

A place in the heart Gabbeh über Bauernhochzeit von Pieter Bruegel es spielen Mona Matbou Riahi, Manu Mayr und Golnar Shahyar

Remember Me, Nahum Tate / Henry Purcell über das Haupt der Medusa von Peter Paul Rubens, es spielt Mira Lu Kovacs

Remember Me, Nahum Tate / Henry Purcell über das Haupt der Medusa von Peter Paul Rubens, es spielt Mira Lu Kovacs

Philemon, Martin Pollack über Gewitterlandschaft von Peter Paul Rubens, es spielt Bert Oberdorfer

Philemon, Martin Pollack über Gewitterlandschaft von Peter Paul Rubens, es spielt Bert Oberdorfer

An apple a day, Martin Ptak und Benny Omerzell über Adam und Eva von Hans Memling, es spielen Martin Ptak und Verena Zeiner

An apple a day, Martin Ptak und Benny Omerzell über Adam und Eva von Hans Memling, es spielen Martin Ptak und Verena Zeiner

Frigide, Lize Spit über Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers von Joseph Heintz, es spielt Johanna Prosl

Frigide, Lize Spit über Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers von Joseph Heintz, es spielt Johanna Prosl

torch song, ruth weiss / Martin Eberle über Hl. Margarete von Raffael, es spielen Klemens Lendi und Manaho Shimokawa

torch song, ruth weiss / Martin Eberle über Hl. Margarete von Raffael, es spielen Klemens Lendi und Manaho Shimokawa

blind love, über Blinder Drehleierspieler von Francisco de Herrera, es spielt Matthias Loibner

blind love, über Blinder Drehleierspieler von Francisco de Herrera, es spielt Matthias Loibner

Die Hände, Jean Philippe Toussaint über die Rosenkranz­ Madonna von Caravaggio, es spielen Eva Böhm, Max Brandl, Alice Hu, Arun Mariavilasm und Christian Nickel

Die Hände, Jean Philippe Toussaint über die Rosenkranz­ Madonna von Caravaggio, es spielen Eva Böhm, Max Brandl, Alice Hu, Arun Mariavilasm und Christian Nickel

Der Vater, der Sohn, ein Bruder und ein Gleichnis Franz Schuh, über Gleichnis vom verlorenen Sohn  von Pompeo Batoni, es spielt Peter Wolf

Der Vater, der Sohn, ein Bruder und ein Gleichnis Franz Schuh, über Gleichnis vom verlorenen Sohn

von Pompeo Batoni, es spielt Peter Wolf

Vergissmeinnicht Milena Michiko Flasar über Alte Frau am Fenster von Gerard Dou, es spielt Sabine Haupt

Vergissmeinnicht Milena Michiko Flasar über Alte Frau am Fenster von Gerard Dou, es spielt Sabine Haupt

Rania’s Love, über Kirschenmadonna von Tizian, es spielt Rania Ali

Rania’s Love, über Kirschenmadonna von Tizian, es spielt Rania Ali

Folgende Blogposts könnten ebenfalls interessant sein:






Künstlerische Kopfarbeit - "Talking Heads" Ausstellung im Belvedere"Ein

Die “Charakterköpfe” vom österreichischen Bildhauer Franz Xaver Messerschmidt sind durchaus bekannt. Deren stark emotive und bisweilen skurrile Gesichtsausdrücke bleiben im Gedächtnis. Das Belvedere besitzt 16 Stück davon. Von ihnen wurden 12 als Ausgangsbasis für die neue Ausstellung “Talking Heads” gewählt und zeitgenössische Positionen gegenübergestellt.

Hier wurde ganze Kopfarbeit geleistet

Ausgehend vom Thema wie Künstler mit (ihrem eigenen?) Kopf umgehen, sind knapp 60 Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Anna Artaker, Miriam Cahn, Douglas Gordon, Kurt Kren, Maria Lassnig, Mara Mattuschka, Lutz Mommartz, Bruce Nauman, Tony Oursler oder Arnulf Rainer zu sehen.

Die unterschiedlichen Ansätze reichen von witzig bis creepy und skurril - eine nicht alltägliche Erfahrung im Museum!

Die Ausstellung ist im Unteren Belvedere vom 08. März 2019 bis 18. August 2019 zu sehen.

Werk von Arnulf Rainer mit einer Spiegelung eines Films mit Joseph Beuys

Werk von Arnulf Rainer mit einer Spiegelung eines Films mit Joseph Beuys

“Ein abgezehrter Alter mit Augenschmerzen” von Franz Xaver Messerschmidt, Belvedere Wien

“Ein abgezehrter Alter mit Augenschmerzen” von Franz Xaver Messerschmidt, Belvedere Wien

 OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Anna Artaker, GESCHICHTE, 2010, Courtesy: Leihgabe der Künstlerin

Anna Artaker, GESCHICHTE, 2010, Courtesy: Leihgabe der Künstlerin

Neun der “Charakterköpfe” von Franz Xaver Messerschmidt und ein weiterer Chararkterkopf

Neun der “Charakterköpfe” von Franz Xaver Messerschmidt und ein weiterer Chararkterkopf

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

Tony Oursler, Caricature, 2002, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

Tony Oursler, Caricature, 2002, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

Tony Oursler, The Code, 1996, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

Tony Oursler, The Code, 1996, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

Folgende Posts könnten ebenfalls interessant sein:

Natur- und Stadtlandschaften des jungen Egon Schiele

Im Jahr 2018 wurde das Egon Schiele Museum anlässlich des 100. Todestages erfolgreich neu konzipiert: Immerhin wurden 12.000 Besucher nach Tulln gelockt. Teil des Konzepts war eine jährliche Neuausrichtung der “Schatzkammer” mit neuen Werken. Heuer stehen die Natur- und Stadtlandschaften des jungen Egon Schiele im Fokus.

Egon Schiele Museum in Tulln

Egon Schiele Museum in Tulln

Die Schatzkammer

16 Originalobjekte, davon 13 Bilder, sind vom 30. März bis zum 3. November 2019 in der Schatzkammer zu sehen. Im Frühwerk Egon Schieles standen Stadt- und Landschaftsmalerei im Vordergrund. Seine große Liebe zur Natur zeigt sich nicht nur in seinen Werken, sondern auch in Briefen:

Jeder Baum hat sein Gesicht, ich erkenne seine Art Augen, seine Art Arme, seine Bestandteile, seinen Organismus
— Egon Schiele in einem Brief

Geographisch sind alle für diese Lebensphase relevanten Orte eng beieinander: Tulln, Klosterneuburg, Neulengbach und Wien mit einzelnen Reisen nach Triest, Tirol und anderen Orten.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Grafik “Mädchen und Knabe im Wald” aus dem Jahr 1907. Die Schenkung von Alessandra Comini ist überhaupt erstmalig ausgestellt, jedoch von hoher Lichtempfindlichkeit und damit nur die ersten drei Monate der Ausstellung zu sehen.

Egon Schiele Privat

Im ersten Stock kommen Menschen zu Wort, die den Ausnahmekünstler gekannt haben oder sich intensiv mit seinem Schaffen auseinandergesetzt haben. Man lernt die Eltern Adolf und Marie, seine Schwestern Melanie und Geri ebenso wie die wichtigste Frau an seiner Seite, Wally Neuzil, kennen. Heiraten wird er später Edith Harms. Im ersten Stock trifft man Alessandra Comini aus Dallas/Texas. Sie begab sich 1963 auf eine intensive Suche nach den Spuren Egon Schieles und nun sind die damals entstandenen Tonaufnahmen aus dieser Zeit zu hören. In den ehemaligen Zellen des Tullner Bezirksgerichtes erfährt man in einer audio-visuellen Installation mehr über das Leben und Wirken von Egon Schiele.

Wichtige Personen im Leben von Egon Schiele

Wichtige Personen im Leben von Egon Schiele

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

Der Egon Schiele Weg

Direkt am Museum vorbei geht übrigens der Egon Schiele Weg, welcher mit 13 Stationen beispielsweise am Familiengrab oder an der Volksschule von Egon Schiele vorbeiführt.

Folgende Blogposts könnten ebenfalls interessant sein: