Das war der 12. Diversity Ball 2019

Bereits zum 12. Mal fand der Diversity Ball am 4. Mai im Kursalon Wien statt. Er steht im Zeichen von Inklusion, gegenseitigen Respekt, Barrierefreiheit und Toleranz - Werte, die in der aktuellen politischen Situation besonders wichtig zu vertreten sind. Dies wurde auch in einigen Reden mehr oder weniger direkt betont. Gut also, dass der Ball wieder sehr gut besucht war und damit die Sichtbarkeit dieser Themen verstärkt. Diesmal wurden die Gäste sogar mit einer Videobotschaft von Bundespräsident Alexander Van der Bellen begrüßt.

Die besten Fotos

Eine kleine Auswahl der Fotos sind hier zu sehen - alle Fotos sind wie immer auf meiner Gallery-Webseite zu finden!

 

Die Eröffnungsshow

Manu Gamper zeichnete wieder für die Eröffnungsshow verantwortlich und komponierte das heurige Lied des Balls “Higher”, das vom Kinderchor „Signs Voices“ performt wurde. Durch den Abend führte Lucy McEvil und nach ein einleitenden Worten eröffnete mit Monika Haider den Ball offiziell.

Dichtes Programm auf drei Ebenen

Fad wurde wohl keinem Besucher des Balls. Auf insgesamt drei Ebenen wurde bis in den frühen Morgen ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm geboten. Im Ballroom sorgten neben Ballband “Moods Art” Brani Zdravkovic als erster Gebärdensprachenrapper und eine Tombola mit Reinhard Nowak und Roman Gregory für Abwechslung. Im Johnni Walker Jazzroom spielte die Liveband V.A.N. auf und auf der dritten Ebene, dem Joker’s Powershouse, wechselten sich jede Menge DJs an den Turntables ab.

Zwei Fashionshows von Khusen (Humana Fashion Show) und PrisonerDesign und Auftritte der Desperate Showgirls und der Yodelling Drag Queen LayDee KinMee liesen keine Langeweile aufkommen.

Nach einer rauschenden Ballnacht gingen die Gäste zwar im strömenden Regen, aber mit einem prall gefüllten Goodiebag nach Hause.


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Die Liebe ist ein seltsames Spiel - Ganymed in love im Kunsthistorischen Museum Wien

Über die Bedeutung der Werke aus der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums lässt sich trefflich diskutieren. Die Ganymed Serie ist jedoch bekannt dafür, ausgewählte Gemälde in völlig neuem Kontext zu deuten und performativ im Museum erfahrbar zu machen. War es im Jahr 2018 beispielsweise die Natur, welche die Hauptrolle gespielt hat (mein Blogpost dazu), so ist es diesmal die Liebe.

Spielarten der Liebe

Bereits zum sechsten Mal interpretieren Künstlerinnen und Künstler in den Sälen der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien in einer Serie von Performances die Bilder auf ihre eigene, persönliche Art und Weise. Die Werke der Kunstgeschichte werden von 30 Künstlern mit Texten, Musik und Tanz ganz neu erlebbar. Beispielsweise interpretiert Schriftsteller Franz Schuh das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" von Pompeo Batoni als Familienkonflikt, dargestellt von Peter Wolf. Die Inszenierung stammt von Jacqueline Kornmüller.


Das Besondere an den Aufführungen ist, dass man als Zuseher sehr nah am Geschehen ist und so die schauspielerischen, tänzerischen und musikalischen Leistungen umso besser bewundern kann. Hin und wieder muss man aber mehrfach versuchen in eine Performance zu gelangen, was der großen Anzahl von Besuchern geschuldet ist. Jede Performance wird kontinuierlich mit kurzen Pausen immer wieder aufgeführt. Die mit Lageplan und kleinem Klappstuhl ausgestatteten Besucher können somit im Laufe des Abends allen Performances beiwohnen.

Mehr Fotos finden sich auf meiner “Ganymed in love” Gallery Website.

Ganymed in Love @ carla

Zusätzlich zu den Terminen im Kusthistorischen Museum bringt das Ensemble am 25. April in einer besonderen Aufführung 9 Szenen im Carla Möbellager am Mittersteig. Der Erlös aus dem Ticketverkauf kommt der Caritas zugute.

A place in the heart Gabbeh über Bauernhochzeit von Pieter Bruegel es spielen Mona Matbou Riahi, Manu Mayr und Golnar Shahyar

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Remember Me, Nahum Tate / Henry Purcell über das Haupt der Medusa von Peter Paul Rubens, es spielt Mira Lu Kovacs

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Philemon, Martin Pollack über Gewitterlandschaft von Peter Paul Rubens, es spielt Bert Oberdorfer

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An apple a day, Martin Ptak und Benny Omerzell über Adam und Eva von Hans Memling, es spielen Martin Ptak und Verena Zeiner

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Frigide, Lize Spit über Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers von Joseph Heintz, es spielt Johanna Prosl

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torch song, ruth weiss / Martin Eberle über Hl. Margarete von Raffael, es spielen Klemens Lendi und Manaho Shimokawa

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blind love, über Blinder Drehleierspieler von Francisco de Herrera, es spielt Matthias Loibner

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Die Hände, Jean Philippe Toussaint über die Rosenkranz­ Madonna von Caravaggio, es spielen Eva Böhm, Max Brandl, Alice Hu, Arun Mariavilasm und Christian Nickel

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Der Vater, der Sohn, ein Bruder und ein Gleichnis Franz Schuh, über Gleichnis vom verlorenen Sohn  von Pompeo Batoni, es spielt Peter Wolf

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Vergissmeinnicht Milena Michiko Flasar über Alte Frau am Fenster von Gerard Dou, es spielt Sabine Haupt

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Rania’s Love, über Kirschenmadonna von Tizian, es spielt Rania Ali

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Künstlerische Kopfarbeit - "Talking Heads" Ausstellung im Belvedere"Ein

Die “Charakterköpfe” vom österreichischen Bildhauer Franz Xaver Messerschmidt sind durchaus bekannt. Deren stark emotive und bisweilen skurrile Gesichtsausdrücke bleiben im Gedächtnis. Das Belvedere besitzt 16 Stück davon. Von ihnen wurden 12 als Ausgangsbasis für die neue Ausstellung “Talking Heads” gewählt und zeitgenössische Positionen gegenübergestellt.

Hier wurde ganze Kopfarbeit geleistet

Ausgehend vom Thema wie Künstler mit (ihrem eigenen?) Kopf umgehen, sind knapp 60 Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Anna Artaker, Miriam Cahn, Douglas Gordon, Kurt Kren, Maria Lassnig, Mara Mattuschka, Lutz Mommartz, Bruce Nauman, Tony Oursler oder Arnulf Rainer zu sehen.

Die unterschiedlichen Ansätze reichen von witzig bis creepy und skurril - eine nicht alltägliche Erfahrung im Museum!

Die Ausstellung ist im Unteren Belvedere vom 08. März 2019 bis 18. August 2019 zu sehen.

Werk von Arnulf Rainer mit einer Spiegelung eines Films mit Joseph Beuys

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“Ein abgezehrter Alter mit Augenschmerzen” von Franz Xaver Messerschmidt, Belvedere Wien

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Anna Artaker, GESCHICHTE, 2010, Courtesy: Leihgabe der Künstlerin

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Neun der “Charakterköpfe” von Franz Xaver Messerschmidt und ein weiterer Chararkterkopf

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“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

“Charakterkopf” von Franz Xaver Messerschmidt

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Tony Oursler, Caricature, 2002, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

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Tony Oursler, The Code, 1996, (c) Magasin III Museum & Foundation for Contemporary Art, Stockholm,

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Natur- und Stadtlandschaften des jungen Egon Schiele

Im Jahr 2018 wurde das Egon Schiele Museum anlässlich des 100. Todestages erfolgreich neu konzipiert: Immerhin wurden 12.000 Besucher nach Tulln gelockt. Teil des Konzepts war eine jährliche Neuausrichtung der “Schatzkammer” mit neuen Werken. Heuer stehen die Natur- und Stadtlandschaften des jungen Egon Schiele im Fokus.

Egon Schiele Museum in Tulln

Egon Schiele Museum in Tulln

Die Schatzkammer

16 Originalobjekte, davon 13 Bilder, sind vom 30. März bis zum 3. November 2019 in der Schatzkammer zu sehen. Im Frühwerk Egon Schieles standen Stadt- und Landschaftsmalerei im Vordergrund. Seine große Liebe zur Natur zeigt sich nicht nur in seinen Werken, sondern auch in Briefen:

Jeder Baum hat sein Gesicht, ich erkenne seine Art Augen, seine Art Arme, seine Bestandteile, seinen Organismus
— Egon Schiele in einem Brief

Geographisch sind alle für diese Lebensphase relevanten Orte eng beieinander: Tulln, Klosterneuburg, Neulengbach und Wien mit einzelnen Reisen nach Triest, Tirol und anderen Orten.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Grafik “Mädchen und Knabe im Wald” aus dem Jahr 1907. Die Schenkung von Alessandra Comini ist überhaupt erstmalig ausgestellt, jedoch von hoher Lichtempfindlichkeit und damit nur die ersten drei Monate der Ausstellung zu sehen.

Egon Schiele Privat

Im ersten Stock kommen Menschen zu Wort, die den Ausnahmekünstler gekannt haben oder sich intensiv mit seinem Schaffen auseinandergesetzt haben. Man lernt die Eltern Adolf und Marie, seine Schwestern Melanie und Geri ebenso wie die wichtigste Frau an seiner Seite, Wally Neuzil, kennen. Heiraten wird er später Edith Harms. Im ersten Stock trifft man Alessandra Comini aus Dallas/Texas. Sie begab sich 1963 auf eine intensive Suche nach den Spuren Egon Schieles und nun sind die damals entstandenen Tonaufnahmen aus dieser Zeit zu hören. In den ehemaligen Zellen des Tullner Bezirksgerichtes erfährt man in einer audio-visuellen Installation mehr über das Leben und Wirken von Egon Schiele.

Wichtige Personen im Leben von Egon Schiele

Wichtige Personen im Leben von Egon Schiele

Audiovisuelle Installation zu den sechs wichtigen Orten in seinem Leben

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Der Egon Schiele Weg

Direkt am Museum vorbei geht übrigens der Egon Schiele Weg, welcher mit 13 Stationen beispielsweise am Familiengrab oder an der Volksschule von Egon Schiele vorbeiführt.

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Besuch im Design Studio Humana zur Ballkleidanprobe für den Diversity Ball 2019

Am 4. Mai 2019 ist es wieder soweit: Der 12. Diversity Ball findet im Kursalon Wien statt. Der barrierefreiste Ball des Jahres setzt dabei ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Barrierefreiheit und fördert eine Gesellschaft alle so sein können, wie sie wollen.

Gemeinsam mit den Igers Austria besuchte ich das Design Studio bei Humana auf der Wiedner Hauptstraße und begleitete Laura Zöhrer bei der Anprobe eines Ballkleides inklusive Maske mit Schmetterlingen made by Khusen.

Mehr Updates dazu findet ihr auf @diversityball und unter den Hashtags #expressyourself19 und #diversityball19 auf Instagram.

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Laura Zöhrer ( @laelae.life)  bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer ( @laelae.life ) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer ( @laelae.life ) bei der Anprobe im Humana Design Studio

Laura Zöhrer (@laelae.life) bei der Anprobe im Humana Design Studio

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"Der Bauer als Millionär" in der Josefstadt (Theaterfotografie)

Am 10. November 1826 wurde das Stück “Der Bauer als Millionär” von Ferdinand Raimund im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. Die Handlung erweist sich nach fast 200 Jahre immer noch als aktuell und so wird ab 13. Dezember eine neue Inszenierung in eben diesem Theater aufgeführt.

Ich konnte gemeinsam mit den Instagramers Austria bei einer Fotoprobe dabei sein und begleitete fotografisch alle drei Aufzüge.

Alle Fotos von der Vorstellung finden sich auf meiner Galerie.

Die Handlung

Der arme Waldbauer Fortunatus Wurzel wird von der Fee Lakrimosa gebeten, deren Tochter Lottchen aufzuziehen und mit einem einfachen Mann zu verheiraten. Doch der Neid warf selbst ein Auge auf Lakrimosa, blitzte bei ihr jedoch ab und sorgte aus Rache dafür, dass Wurzel einen Schatz findet. Dieser möchte angesichts seines plötzlichen Reichtums natürlich seine (Zieh-)Tochter nun mit einem ebenfalls reichen Bräutigam verheiraten und würde damit verhindern, dass Lakrimosa aus der Verbannung erlöst wird. Daher bittet sie ihre Freunde aus der Feen- und Magiewelt um Hilfe.

Die Inszenierung

Das gelungene und abwechslungsreiche Bühnenbild wurde in vielen Szenen aktiv von den Schauspielern mit in die Handlung einbezogen. Farblich auffällige Kostüme passten zur kurzweiligen und aktiven Interpretation der Rollen. Schauspielerisch überzeugte das ganze Ensemble aber besonders Michael Dangl als Fortunatus Wurzel und Alexander Pschill, der mit seiner schwäbischen Interpretation des Ajaxerle für einige Lacher sorgte. Immerhin kommt er ja Donaueschingen. Natürlich dürfen auch das bekannte Duett „Brüderlein fein“ und das Aschenlied von Fortunatus Wurzel nicht fehlen.

Wie Karl schlußendlich doch noch zu seinem geliebten Lottchen kommt und wie Hass und Neid fast einen Strich durch die Rechnung machten ist ab ab 13. Dezember im Theater in der Josefstadt zu sehen!

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec), Lorenz (Johannes Seilern) und Habakuk (Paul Matic)

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec), Lorenz (Johannes Seilern) und Habakuk (Paul Matic)

Lorenz (Johannes Seilern)

Lorenz (Johannes Seilern)

Lorenz (Johannes Seilern) mit Ajaxerle (Alexander Pschill)

Lorenz (Johannes Seilern) mit Ajaxerle (Alexander Pschill)

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

Die Jugend (Theresa Dax) verlässt Fortunatus Wurzel (Michael Dangl)

Die Jugend (Theresa Dax) verlässt Fortunatus Wurzel (Michael Dangl)

Lorenz (Johannes Seilern) fest im Griff von Hass (Dominic Oley)

Lorenz (Johannes Seilern) fest im Griff von Hass (Dominic Oley)

Die Zufriedenheit (Julia Stemberger) und Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

Die Zufriedenheit (Julia Stemberger) und Lottchen (Lisa-Carolin Nemec)

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec) in Bedrängnis

Lottchen (Lisa-Carolin Nemec) in Bedrängnis

Fortunatus Wurzel (Michael Dangl) als er als Aschenmann erkennt, dass er das gewonnene Geld nicht genießen kann.

Fortunatus Wurzel (Michael Dangl) als er als Aschenmann erkennt, dass er das gewonnene Geld nicht genießen kann.

Das Stück / Die Besetzung

DER BAUER ALS MILLIONÄR Premiere, Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr

Regie: Josef E. Köpplinger

Bühnenbild: Walter Vogelweider

Kostüme: Alfred Mayerhofer

Musikalische Leitung und Arrangements: Jürgen Goriup

Choreografie: Karl Alfred Schreiner

Licht: Pepe Starman / Josef E. Köpplinger

Mit:

Alexandra Krismer - Lakrimosa
Patrick Seletzky - Bustorius
Alexander Pschill - Ajaxerle
Alexander Strömer - Zenobius
Julia Stemberger - Die Zufriedenheit
Theresa Dax - Jugend
Wolfgang Hübsch - Das hohe Alter
Martin Niedermair - Der Neid
Dominic Oley - Der Hass
Ljubiga Lupo GrujCie - Tophan
Oliver Rosskopf - Nigowitz
Michael Dangl - Fortunatus Wurzel
Lisa-Carolin Nemec - Lottchen
Johannes Seilern - Lorenz
Paul Matic - Habakuk
Tobias Reinthaller - Karl Schilf
Marina Margaritta Colda, Inös Vogt, Tamim Fattal, Christian Peter Kotsis, Lukas Müller - Geister der Nacht

Musiker:

Ruth Müller (1. Violine), Marina Schlieber (2. Violine), Ingrid Eder (Akkordeon), Günter Schagerl (Violoncello), Wolfgang Trojan (Klarinette), Belush Korenyi/Jürgen Goriup (Klavier)

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Eigensinnige Dinge - Ausstellung "Stillleben" im KUNST HAUS WIEN

Noch bis zum 17. Februar 2019 ist im KUNST HAUS WIEN die Ausstellung “Stillleben. Eigensinn der Dinge” zu sehen. Von Kuratorin Maren Lübbke-Tidow ausgewählt, präsentiert eine Gruppe von jüngeren Künstlerinnen und Künstlern eine moderne Interpretation des klassischen Stilllebens bei Verwendung des Mediums Fotografie. Die sehr unterschiedlichen Zugänge lassen trotzdem viele Parallelen zu den bekannten Malereien alter Meister gut erkennen.

Gespräch “Vom historischen Stillleben zur aktuellen Fotografie“

Am 14. November fand ein Gespräch mit Martin Prinzhorn, Linguist und Kunstkritiker, und Alexander Strasoldo, Experte für Gemälde Alter Meister im Dorotheum Wien, statt, welches von Bettina Leidl, Direktorin des KUNST HAUS WIEN, geleitet wurde. Spannenderweise waren einige der vertretenen Künstlerinnen und Künstlern anwesend und konnten im Gespräch Fragen direkt beantworten.

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Stillleben im historischen Kontext

Gleich zu Beginn strich Alexander Strasoldo heraus, dass wir die historische Bedeutung von Stillleben aus heutiger Sicht gar nicht mehr deuten können, da uns der Schlüssel, der Code sozusagen, fehle. Ikonografisch sind die Werke vielschichtig und diese Situation wird sich auch zukünftig wohl nicht ändern, da in der universitären Ausbildung der Ikonografie kein allzu großer Platz eingeräumt wird. Selbst die ausgestellten Stillleben zeitgenössischer Fotografen sind ohne Hintergrundwissen nur schwierig zu verstehen.

Andererseits würde eine absolute “Lesbarkeit” der Werke wohl auch ihren Reiz bedeutend schmälern.

Herauszuheben ist auch, dass das Stillleben die erste Gattung war, bei der mehrere Bedeutungsebenen in einem Gemälde enthalten sind. Davor wurden hauptsächlich biblische Szenen oder Portraits gemalt, die keiner weiteren Deutung bedurften.

Veränderungen von Stillleben in der Malerei über die Zeit

Frühe Stillleben zeigen im Hintergrund immer wichtige (meist religiöse) Darstellungen, die von Objekten im Vordergrund teilweise verdeckt werden aber auch immer Raum zur Durchsicht lassen. Im 17. Jahrhundert verschwinden diese Szenen aus dem Hintergrund und es werden nur noch Objekte arrangiert. Die Früchte, Totenköpfe usw. sprechen nun für sich und überliefern ihre Botschaft.

Verlangsamung des Sehens

Viele der gezeigten Arbeiten (er)fordern eine Verlangsamung der Betrachtung. Ist man als Smartphone-verwendender Mensch gewohnt, tausende Bilder pro Tag flüchtig zu betrachten um sie sofort wegzuwischen, erschließen sich die ausgestellten Fotografien erst nach einiger Zeit. Sie sind keine schreienden, mit grellen Farben und Motiven auf sich aufmerksam machenden Werke. Und trotzdem ist insbesondere die Fotografie welche als Hauptsujet für die Ausstellung auf allen Werbeplakaten und Litfasssäulen zu sehen ist, eine auffällige: “In der Fülle der Zeit 4” von Andrea Witzmann.

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Fake News und der neue Arne Dahl Thriller - Lesung in der Schwedischen Botschaft (Buch Wien 2018)

Jan Arnald, besser bekannt als Arne Dahl, ist ein schwedischer Bestsellerautor und zu Besuch bei der Buch Wien 2018. Er präsentiert dort seinen jüngsten Thriller “Fünf plus Drei” in dem das Ermittlerduo Berger & Blog einen dritten Fall lösen muss.

Lesung in der Schwedischen Botschaft

Im gediegenen Ambiente der Schwedischen Botschaft fanden am 8. November 2018 eine Lesung und Interview statt. Zwei wichtige Kapitel wurden ausdrucksvoll von Alexander Tschernek aus dem Roman vorgelesen - zum einen der Beginn des Buches, zum anderen eine weitere Schlüsselstelle. Welche, sei hier nicht verraten.

Fake News und die Schreibdisziplin von Arne Dahl

Gekonnt moderiert von Judith Hoffmann, Ö1, ging es im Gespräch mit dem Autor um Themen wie Vertrauen (Wem können wir in Zeiten von Fake News vertrauen?) und über die grundlegenden Gegensätze, die in Krimis und Thriller seit jeher eine Bedeutung und einen Platz haben: Gut und Böse, Wahr und Gelogen. Arne Dahl erzählte gut gelaunt wie er seine Charaktere gestaltet, dass er sehr diszipliniert an seinen Romanen schreibt (eine halbe Seite ist sogar vor kurzem hier in Wien entstanden) und dass der neue Roman durchaus politischer geworden ist, als er das das gewollt hatte. Natürlich konnten sich die zahlreich anwesenden Fans nach dem Gespräch ein Autogramm von Arne Dahl holen.

Botschafterin Mikaela Kumlin Granit vor der Lesung von Arne Dahl

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Arne Dahl bei der Lesung in der Schwedischen Botschaft

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Full House beim Gespräch mit Arne Dahl im Schwedenhaus

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Gediegenes Ambiente in der schwedischen Botschaft bei der Lesung von Arne Dahl

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Autogrammstunde mit Arne Dahl

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