Jadgschloss Eckartsau - (Fotoreportage | Architektur)

Schloss Eckartsau ist nur eine Autostunde von Wien entfernt. Hier lässt sich viel über österreichische Geschichte und die kaiserliche Lebensart lernen: über Thronfolger Franz Ferdinand und seine Jagdleidenschaft, ebenso über Kaiser Karl, der hier nach den Verzichtserklärungen Zuflucht suchte. 

 Der neu renovierte Eingangsbereich im Schloss Eckartsau

Der neu renovierte Eingangsbereich im Schloss Eckartsau

 Ergebnis (Teile davon zumindest) der Jagdleidenschaft von Franz Ferdinand

Ergebnis (Teile davon zumindest) der Jagdleidenschaft von Franz Ferdinand

 Der beeindruckende Festsaal in Schloss Eckartsau

Der beeindruckende Festsaal in Schloss Eckartsau

 Noch mehr Trophäen werden am Dachboden gelagert...

Noch mehr Trophäen werden am Dachboden gelagert...

 Noch mehr Trophäen :)

Noch mehr Trophäen :)

 Telefon des Kaisers, dahinter die Verzichtserklärung

Telefon des Kaisers, dahinter die Verzichtserklärung

 Knapp 100 Jahre alte Stromleitungen sind ebenfalls zu bewundern (diese sind aber nicht mehr In Betrieb)

Knapp 100 Jahre alte Stromleitungen sind ebenfalls zu bewundern (diese sind aber nicht mehr In Betrieb)

 Treppe in Schloss Eckartsau

Treppe in Schloss Eckartsau

 Kapelle in Schloss Eckartsau

Kapelle in Schloss Eckartsau

 Blick vom Eingangsbereich in den Innenhof von Schloss Eckartsau

Blick vom Eingangsbereich in den Innenhof von Schloss Eckartsau

Genug von kaiserlicher Geschichte? Ein Spaziergang in den Donauauen hilft

Direkt vom Schlosspark führen einige Wanderwege in die Donauauen. Selbst an Tagen mit tollem Wetter ist nicht allzu viel los und der gelbe Wanderweg bis zum Ufer der Donau ist sehr zu empfehlen.  

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 Umgefallen Bäume bieten für Fotografen herrliche Detailmotive 

Umgefallen Bäume bieten für Fotografen herrliche Detailmotive 

 

 

 

"Imperial, Majestic und Magical" - Axel Hütte in der Kunsthalle Krems

Bernd und Hilla Becher errangen mit ihren nüchternen Fotografien von Getreidesilos und Industriebauten internationale Bekanntheit. Viele ihrer Schüler sind ebenfalls bekannt: Thomas Struth, Andreas Gursky, und Thomas Ruff um nur einige zu nennen.

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Auch Axel Hütte ist hier zu nennen. Neben frühen dokumentarischen Arbeiten, beeinflusst durch seine Studium bei Bernd Becher, wendet er sich in den 1990er Jahren eher mystisch oder malerisch wirkenden Sujets zu. 

In der Kunsthalle Krems ist mit "Imperial - Majestic - Magical" nun eine groß angelegte Werkschau zu sehen. Neben nüchternen, frontal aufgenommenen Farbportraits finden sich seltsam anmutende "Traumbilder", die eine spiegelnde Wasseroberfläche mit Personen zeigt, die für die Hängung um 180 Grad gedreht wurden. Seine Serie über Gebirgslandschaften im Nebel inklusive "Furkablick, Schweiz" aus 1994 und seine nüchternen Fotografien von Berliner Ubahn-Haltestellen oder Garageneinfahrten dürfen nicht fehlen. Die großformatige Präsentation verfehlt ihre Wirkung nicht.

Am beeindruckendsten allerdings sind seine Arbeiten aus seiner Zeit in Venedig. Zur Präsentation wurden die Fotos auf Glas gedruckt und mit einer Edelstahlplatte hinterlegt. Dies erzeugt einen unglaublich kontrastreichen, schimmernden 3-D Effekt, der mittels normaler Druckverfahren nicht erzeugt werden könnte. Sehr spannend für mich ist hier besonders die angewandte Technik bei der Aufnahme. Die Edelstahlplatte ist nur dann gut zu sehen, wenn das Foto komplett ausgerissene Stellen (also "Löcher") beinhaltet. Hat Axel Hütte nun schon beim Belichten diese Art der Präsentation im Kopf gehabt? 

In jedem Fall ein "Must-See" für an Architekturfotografie interessierte Personen!

Besuch im fiktiven Museum: “The Master Narrative” von Lisl Ponger

Die österreichische Künstlerin und Fotografin Lisl Ponger führte uns persönlich durch ihre Ausstellung “The Master Narrative”, die aktuell im Weltmuseum zu sehen ist. Mit “Master Narrative” (auch Metanarrative oder Meistererzählung) ist eine Erzählperspektive gemeint, die für lange Zeit als gültig akzeptiert wurde. Oftmals auch deshalb, weil sie mit zeitgenössischen Annahmen konform gingen (und Widersprüchliches wäre ein Mühsal, da man sich dann damit beschäftigen müsste).

 Lisl Ponger

Lisl Ponger


Das eigene Museum

Lisl Ponger hat ihr eigenes Museum erdacht und gestaltet: das “Museum für fremde und vertraute Kulturen”, genannt MuKul. Die Besonderheit: Es ist ein wanderndes, fiktives Museum, das nichtsdestoweniger betreten werden kann. Notwendig war dieses Kunstgriff, da Lisl Ponger einen metaphorischen Raum und Ton für ihre Arbeiten brauchte, dieser sich aber höchstmöglich von der (meist ebenfalls musealen) Umgebung abgrenzen sollte. Dies erreicht sie durch eine kontrastreiche Farbgestaltung. In Wien ist das MuKul ganz in schwarz gehalten, um sofort im Weltmuseum als eigenständiges Objekt erkennbar zu sein. Sie will damit erreichen, dass ihre Arbeiten nicht sofort vom Museum vereinnahmt werden und sich diesem damit unterordnen. Denn: Betritt man ihr Museum, erwarten einen keine langen Wandtafeln und Inventarnummern, sondern Diskurs. Das MuKul ist 45° zum restlichen Museum ausgerichtet. 

Lisl Ponger wurde vom Weltmuseum für dieses Projekt eingeladen und fand  wunderbare Arbeitsbedingungen vor. Sie konnte ohne Vorgaben frei arbeiten, obwohl es ihr doch um Kritik an der gängigen, stereotyplastigen Konstruktion und Präsentation von Kulturen geht. Wichtig dabei war ihr, dass die Ausstellung an eine Präsentation in einem Kunstmuseum angelehnt war, da diese völlig anders sei als in einem Ethnologiemuseum: In der Kunst wird nichts erklärt ("Blaues Quadrat, 1929"), in der Ethnologie alles (große Wandtafeln, viel Text, Handouts zur freien Entnahme).

Die fotografischen Arbeiten

Teil der Ausstellung sind sechs Fotografien, aufgenommen mit einer analogen Mittelformatkamera. Drei der Bilder entstanden für das Projekt, drei der Aufnahmen entstanden früher, passen aber gut, da Lisl Ponger sich schon lange mit dem Thema beschäftigt. Sie legte Wert darauf, dass die Fotografien ohne Digitalisierung direkt auf das Material für die Leuchtkästen aufgetragen werden konnten. Ein analoger C-Print auf Duratrans macht dies möglich. Die  Verwendung von analogem Mittelformat erzeugt - im Gegensatz zu digitalen Aufnahmen - eine nicht übertriebene Schärfe und der Verlauf der Schärfentiefe führt zu einem ungewohnten Look. 

Analoges Fotografieren bedingt auch eine wesentlich aufwändigere Vorarbeit was die Lichtsetzung betrifft. Auf Photoshop oder Techniken wie HDR wurde explizit verzichtet. 

Das beeindruckendste jedoch ist die ungeheure Detailtiefe der Aufnahmen.  Bewusst findet sich neben den Fotografien keine weitere Information. Dem Besucher ist es selbst überlassen, die inkludierten Objekte zu entschlüsseln. Absolut alles, was zu sehen ist, hat eine Bedeutung und fügt sich in das “Bild” ein. Beispielsweise die Bücher im Regal von “Die Beute” oder das an den Spiegel geheftete Foto in “Teilnehmende Beobachterin”. Vieles ist dabei ohne entsprechendes (Hintergrund-)Wissen natürlich nicht entschlüsselbar. Nun wird auch klar, warum Lisl Ponger nur einige wenige Fotografien pro Jahr anfertigt: Die notwendige Recherchearbeit ist unglaublich aufwändig und es wird nichts dem Zufall überlassen. 


Die 2-Kanal-Installation

Nach eigenen Aussagen ist die Hauptarbeit von “The Master Narrative”  jedoch die einen ganzen Museumstag dauernde 2-Kanal-Installation “The Master Narrative und Don Durito”. Diese ist in  zehn Kapitel unterteilt. Gezeigt werden von Lisl Ponger gesammelte Ersttagsbriefe, also kleine Kuverts mit Marken vom Erscheinungstag. Zu sehen sind wichtige Persönlichkeiten und Ereignisse - die master narrative vieler Kulturen und Nationen. Die Künstlerin hat über zwei Jahre an dem dazugehörigen Text  gefeilt. Acht Stunden klingt viel, aber durch die höchst spannenden Inhalte vergeht die Zeit schnell. 

 Lisl Ponger Ausstellung "The Master Narrative" im Weltmuseum

Lisl Ponger Ausstellung "The Master Narrative" im Weltmuseum


Einziger Wermutstropfen: Die Wiedergabe läuft in Schleife und startet nicht zur Öffnung des Museums mit Kapitel 1. Das ist nicht weiter schlimm, da die Kapitel nicht aufeinander aufbauen, aber doch diverse Bezüge zueinander haben. Einfach einen Museumsmitarbeiter bitten, die Installation wieder von Beginn an laufen zu lassen. 


Tipps zum Besuch des MuKul / "The Master Narrative"

Für einen Besuch im MuKul sollte jedenfalls zum einen genug Zeit eingeplant werden. Schlendert man nur beiläufig an den Fotografien entlang, kann man es gleich bleiben lassen. Außerdem ist ein Reinhören in die 2-Kanal-Installation unbedingt empfehlenswert. Ein begleitender Ausstellungskatalog liefert viel hilfreiche Hintergrundinformation zu den Fotografien und der Installation, inklusive einer ausführlichen Bücherliste für die einzelnen Kapitel der Installation. (https://www.weltmuseumwien.at/fileadmin/user_upload/WMW_Lisl_Ponger_Folder.pdf)

Weitere Projekte von Lisl Ponger

Lisl Ponger ist ebenfalls beim Projekt "Archipelago - Insel des unvorhersehbaren Denkens" in der Hauptbücherei Wien beteiligt. Ausserdem wird der 16. "Otto-Breicha-Preis für Fotokunst - Museum der Moderne Salzburg" 2017 an Lisl Ponger verliehen. Im April 2018 wird im Museum der Moderne Salzburg im Rupertinum eine Werkschau eingerichtet.

Brutal gut? Ausstellung "SOS Brutalismus - Rettet die Betonmonster!"

Eines  muss man den auffälligen, brachialen Bauten zugestehen: Sie lassen niemanden kalt. Entweder liebt man sie, oder man verabscheut sie - jeder scheint eine Meinung zu den Objekten zu haben. Brutalismus ist ein  Architekturstil der Moderne. Der Name kommt von “béton brut” (‚roher Beton‘), mit dem Le Corbusier seinen bevorzugten Werkstoff beschrieb. Wie Peter und Alison Smithson  aber meinen, sei der Brutalismus weniger ein Baustil, sondern eher eine Ethik.

Hinter brutalistischen Gebäuden steht eine starke politische Idee. Als Indien 1947 unabhängig wurde, bekam Le Corbusier den Auftrag, die Stadt Chandigarh zu planen. Er realisierte mit seinen jungen indischen Mitarbeitern expressive und selbstbewusste Bauten. Eine ähnliche Entwicklung ist in Afrika festzustellen: Die meisten Staaten Afrikas erlangten in den 1950er und 1960er Jahren ihre Unabhängigkeit. Diese wurde auch architekturell durch das Bauen von Universitäten, Markthallen oder Luxushotels im brutalistischen Stil öffentlich gezeigt. Der Bauboom in Südostasien und Südamerika brachte ebenfalls viele brutalistische Bauten hervor. Die ungelernten Arbeiter hinterließen dabei an der (Beton-)Fassade Spuren, was oft als politisches Zeichen verstanden wurde. 

SOS Brutalismus: Eine internationale Bestandsaufnahme: von Oliver Elser, Philip Kurz, Peter Cachola Schmal listet drei Kriterien für Brutalismus auf: 

  1. Verwendung von Sichtbeton
  2. der Betonung der Konstruktion
  3. skulpturaler Ausarbeitung und Gliederung der Gebäude

Hauptsächlich entstanden die Bauten in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren. Früher hoch gelobt, wurden sie jedoch immer kritischer betrachtet und verunglimpft. Nach 40 Jahren stehen sie nun entweder in halb verfallenem Zustand oder wurden überhaupt schon abgerissen.

Die Online-Initiative #sosbrutalism

Vielerorts regte sich aber auch Widerstand gegen die Verwahrlosung und mögliche Schleifung der Objekte. In einer Online-Datenbank wurden nun bereits über 1.200 Gebäude katalogisiert und nach Gefährdung kategorisiert. Das Ergebnis dieser weltweit erstmaligen Zusammenschau mündete auch in eine Ausstellung in Frankfurt am Main. Wie Oliver Elsner bei der Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung erzählte, gab es dabei durchaus intensive Diskussionen mit Internetbenutzern. Eine vorgeschaltene redaktionelle Auswahl und kursorische Bewertung war notwendig. 

SOS Brutalismus. Rettet die Betonmonster! - Ausstellung

Teile der Ausstellung aus Frankfurt sind nun in Wien zu sehen. Neben ausgewählten Modellen und Infotafeln ist auch ein besonderer Schwerpunkt auf österreichische brutalistische Architektur gelegt worden. Das Architekturzentrum Wien (Az W) kann hier durch seine umfangreichen Archive beeindruckendes Originalmaterial zeigen. Neben der bekannten Wotrubakirche in Wien-Liesing werden neun weitere Highlights ausgestellt. 

Auf großen Schautafeln werden internationale Beispiele auf der ganzen Welt gezeigt. Spannend dabei ist, dass  hier keine einzelnen Gebäude präsentiert werden, sondern zu übergreifenden Themenkomplexen Gebäude exemplarisch erläutert werden. Beispielsweise findet sich eine Tafel zu Sakralbauten oder eine mit dem Titel “Frau Brutalist”, auf der Arbeiten von Architektinnen gezeigt werden. Nur drei von 120 Bauten im Ausstellungskatalog wurden von selbständig tätigen Architektinnen geplant.

Die Tafel “Kampagnen” widmet sich weltweit entstehenden Initiativen, die sich für die Erhaltung brutalistischer Architektur einsetzt. Oft unter Zuhilfenahme von Social Media Kanälen. 

Kleine Modelle aus Beton zeigen ausgewählte Teile von Gebäuden, welche mit Infotafeln erläutert werden. Mehrere Meter große Modelle aus Karton machen die oft komplexen und filigranen Strukturen von brutalistischen Bauten mittels Durchblicken erfahrbar.


Kurator*innen: Oliver Elsner / DAM, Österreich-Schwerpunkt: Sonja Pisarik/Az W

Die zweibändige Begleitpublikation “SOS Brutalismus: Eine internationale Bestandsaufnahme” von Oliver Elsner, Philip Kurz und Peter Cachola Schmal zeigt die umfangreiche Recherchearbeit des Deutschen Architekturmuseums DAM in Frankfurt am Main  und der Wüstenrot Stiftung. 

Ausstellungsführungen: Mi 06.06. & 11.07., 17:30, Sa 26.05., 21.07., 04.08. um 15:00
Kurator*innenführungen: Mi 16.05., 13.06., 01.08. um 17:30

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung mit Exkursionen und Workshops (zum Beispiel "Flüssiger Stein") bringt das Thema auch Schülern näher.


Az W Insta-Photo Award zur Ausstellung

Angelehnt an die Ausstellung gibt es einen ergänzenden Foto-Wettbewerb. Eingereicht sollen neue Perspektiven und Blickwinkel auf Bauten aus Sichtbeton unter Verwendung des Hashtags #brutalism_azw werden. Der Bewerb läuft vom 23. April bis zum 27. Mai 2018. Eine Jury wählt die zehn besten Arbeiten aus und stellt diese im Az W ab 11. Juli aus. Zusätzlich werden sie zwei Tage lang auf alle INFOSCREENS österreichweit gezeigt. 
 

Ausstellung "Metamorphosis" von Arotin & Serghei bei Wienerroither und Kohlbacher

Die Ausstellung „Metamorphosis" in den barocken Sälen des Wienerroither & Kohlbacher – Palais Schönborn-Batthyány zeigt einige der Werke, die zum Großprojekt "Infinite Screen" von Arotin & Serghei gehören.

Durch die Hängung entsteht ein spannender und starker Kontrast zwischen den überladenen, verzierten Räumlichkeiten und den technisch-klaren, digitalen Kunstwerken. Im weißen Flügel des Palais wirken die starken Farben noch extremer. Einige der Kunstwerke sollten auch von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden - sie verändern sich dann konstant.

Info

W&K Palais
Renngasse 4 | Wien
Öffnungszeiten: DI - FR 11-17, DO 11-20

Freier Eintritt!

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 SCRIABIN’S LATE PIANO PIECES am 2. Mai 2018, special guest: Mikhail Rudy, Piano

SCRIABIN’S LATE PIANO PIECES am 2. Mai 2018, special guest: Mikhail Rudy, Piano

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 Stiegenaufgang/Eingang

Stiegenaufgang/Eingang

 

 

Sommerfrische im Thermalbad Vöslau: schwimmen im reinsten Mineralwasser

Am 28. April 2018 war es wieder so weit: Das Thermalbad Vöslau öffnete seine Tore für die Saison 2018. Das Stammpublikum brachte Unmengen von persönlichen Utensilien in die Mietkabinen, um den Sommer einzuläuten. Gemeinsam mit den Instagrammers Austria erkundete ich an diesem herrlichen Sommertag das weitläufige Areal.

Eine unerschöpfliche Quelle

Das Thermalbad kann auf eine jahrhundertlange Geschichte zurückschauen. Bereits die Römer nutzten die Quelle, im Jahre 1136 wurde sie erstmalig schriftlich erwähnt und ab 1873 konnte man dort im Vöslauer Thermalbad auch die Sommerfrische genießen. 

 

Für jeden etwas: die verschiedenen Becken

Es stehen auf dem Areal vier Becken zur Auswahl: Das grüne Becken liegt im Zentrum der Anlage und wird direkt von der 21 Grad kühlen Quelle gespeist. In der Mitte befindet sich eine Insel mit alten Bäumen, die an heißen Sommertagen wunderbaren Schatten spenden. Im blauen Becken geht es sportlicher zu und ist mit 26 Grad trotzdem etwas wärmer. Ein eigenes Kinderbecken bietet Spaß für die Kleinen. Das Waldbecken versteckt sich etwas weiter hinten im Marienpark und ist von Wasserpflanzen gesäumt. 

 Das Waldbecken in etwas ruhigerer Lage

Das Waldbecken in etwas ruhigerer Lage

 

Sommerfrische deluxe: die Kabane

Neben einem Tagesbesuch im Bad kann man sich auch in sogenannte Kabanen einmieten. Die Mietkabinen, die durchaus auch die Form von kleinen Reihenhäusern annehmen können, bieten Platz für persönliche Utensilien und einige der Bauten sind dabei auch ganzjährig bewohnt. Die Wartezeit auf eine solche Kabane beträgt jedoch viele Jahre. 

 

Renovieren statt neu bauen

Um den alten Charme zu erhalten, wird bei Erneuerungen vorsichtig vorgegangen. Lieber wird aufwändig renoviert als neu gebaut. Diesen lobenswerten Ansatz merkt man auch überall in der Anlage. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und kann nach einem erfrischenden Sprung ins blaue Becken durch die Anlage spazieren und in der Milchbar, übrigens mit herrlichem Blick auf das Restaurant Kabane 21, eine Stärkung zu sich nehmen. 

Wenn man dann nach einem sonnenreichen Tag das Gelände verlassen muss, kommt es schon vor, dass man von seiner eigenen Kabane hier im Thermalbad Vöslau träumt ... wer weiß, vielleicht wird es ja eines Tages was!

Kanadische Singer/Songwriterin Megan Nash in Wien (Konzertfotografie)

Nachdem wir bei Janetts Meinung schon die neue CD "Seeker" von Megan  Nash rezensiert hatten, freuten wir uns umso mehr, als sie zwei Konzerttermine in Wien ankündigte.

Nur einer fand dann tatsächlich statt. Im Clash trat Megan dann vor ein begeistertes Publikum und erklärte so einige seltsame Lyrics der CD. Auch hiervon gibt es einen ausführlichen Bericht

Die nächsten geplanten Gigs in Wien sind bereits für Herbst geplant - hoffentlich gibt es da ein Wiedersehen mit der sympathischen Kanadierin.

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien

 Megan Nash im Clash in Wien

Megan Nash im Clash in Wien