In-Depth information from Adobe on the GPU usage in Lightroom CC (2015)

With the new Lightroom CC (2015) one of the main promises I was hoping for was: Performance!

There is a nice article from Adobe on that subject with some detailed information on

  • when the GPU can help speed up things
  • when it does not make sense to use the GPU and
  • which parts of Lightroom CC (2015) currently taking advantage of the GP

https://forums.adobe.com/thread/1828580

 

New RAW Histogram for Nikon cameras

Nikon hat für folgende Kameras eine neue Version der Firmware angekündigt: 

  • D600
  • D610
  • D750
  • D800
  • D800E
  • D810

Eines der Hauptfeatures scheint ein "RAW Histogram" zu sein (aufgesplittet in die Farben rot, grün, blau).

 

Das bisherige Histogramm

Das bisherige Histogramm basierte auf dem JPG, welches im RAW file eingebettet ist. Das kann man leicht kontrollieren, in dem man das "Picture Control" der Kamera auf "Monochrome" setzt:

Im linken Bild ist Picture Control auf "Monochrome" - und hier ist das Histogramm für alle Farbkanäle und den zusammengerechneten weissen Kanal gleich. Beim rechten Bild ist der rote Kanal des Histogramms klar zu erkennen. 

 

Das neue RAW-basierte Histogramm

Ob die neue Version nun genauer und damit hilfreicher ist, wird sich zeigen. Ein Vergleich ist derzeit schwierigt, weil Lightroom nicht nur 3 Farben im Histogramm anzeigt, sondern das Histogramm auf 8 Kanäle aufsplittet und man daher so starke Ausschläge wie bei dem Screenshot beim roten Kanal nicht sieht, weil er auf rot und orange aufgeteilt ist. 

Ausserdem ist wohl mehr CPU power notwendig, um das Histogramm zu berechnen - sollte dies das Scrollen durch die Bilder verlangsamen, wäre das auch suboptimal.

In jedem Fall praktisch ist das Histogramm, wenn man mit Picture Control settings arbeitet, die nicht "Neutral" sind. 

 

Ich bin gespannt :)

Seminar "Portraits mit einfachen Mitteln" von Robin Weigelt

Im Rahmen der Photo+Adventure 2013 besuchte ich am Samstag, 16. November, das Seminar "Tolle Portraits mit einfachen Mitteln" von Robin Weigelt.

 

Als Seminar war das ganze als ein Vortrag organisiert - und mit "einfachen Mitteln" meint Robin tatsächlich einfach: Kamera, 50mm Objektiv und los gehts - keine Reflektoren, keine Aufsteckblitze oder sonstiges Zeugs. 

20131116-20131116_Lumia 1020_untitled shoot_untitled_16153.jpg

Das richtige Licht

Sein wichtigstes Credo: Es geht fast immer mit dem vorhandenen Licht - man muss nur darauf achten, dass die Augen ordentlich ausgeleuchtet sind und die Nase keinen hässlichen Schatten macht. Dies geschieht am besten mit Wänden, die das vorhandene Licht reflektieren - er fotografiert also oft mit einer Wand hinter sich, an Fenstern, Häusereingängen etc. 

 

Wie man mit dem Modell umgeht

Robin gab einige Tricks zum Besten, wie man die Schokoladenseite des Modells erkennt (das Modell verrät sie einem ungewollt) oder wie man den angestrengten "Ich-werde-gerade-fotografiert"-Blick von ungeübten Modellen wegbekommt.

 

Am Schluss zeigte er noch kurze Bearbeitungsschritte im Lightroom (Sommersprossen retuschieren, Augenretusche etc).

 

 

Fazit

Trotz einem etwas zähem Start und vielen Bildbeispielen, die sich ähneln hat Robin doch einige praktische Hilfen angeboten, die ich so noch nicht kannte und auch bei den nächsten Shootings gleich ausprobieren werde :)

Portrait-Workshop mit Manfred Baumann

Im Rahmen der Photo+Adventure 2013 in Wien besuchte ich einen Portrait-Workshop mit Manfred BaumannWir waren rund 20 Teilnehmer mit unterschiedlicher Vorbildung (von "zum ersten Mal einen Workshop und fotografiere noch nicht so lange" bis "arbeite seit Jahren als Fotografin" war alles dabei).

 

Nach einer anfänglichen Vorstellungsrunde (jeder stellte seinen Nachbarn nach einer 5-Minuten Interview-Phase vor) plauderte Manfred aus dem Nähkästchen:

  • Kameratechnik und -marken sind Nebensache (er selbst ist nur von Canon auf Nikon umgestiegen, weil er gesponsert wird, wie er betont)
  • Fun sollte immer im Vordergrund stehen
  • man soll den eigenen Weg gehen - am Besten, einen, der noch nicht beschritten wurde
  • eine Spezialisierung auf 2-3 Kategorien ist sinnvoll

 

Natürlich guter Input - aber nicht unbedingt neu oder spezifisch anzuwenden.

 

Danach zeigte Manfred seine Ausrüstung und die Ausrüstung im Studio - alles von Hensel, weil gesponsert - eh klar :) 

Das Model war sehr erfahren und konnte alle 3 Sekunden eine neue Pose aus dem Hut zaubern - beeindruckend! Anweisungen waren kaum nötig, sie wusste schon, wann sie gut aussah ;)

 

Den größeren Teil des Workshops waren wir praktisch unterwegs und schossen Bilder - gut! Leider war der Workshop mit 20 Teilnehmern aber überdimensioniert und  man kam oft nur sehr kurz an die Reihe (5-6 Bilder und gleich der nächste Teilnehmer). Auch, wenn Manfred das Ergebnis einer Veränderung an der Lichtsetzung auf seinem Kameradisplay präsentierte, war für mich meist nix zu sehen (siehe 1. Foto in der gallery). Hier würde ich mir zwei Gruppen oder ein shooting via tethering (und beamer an die Wand geworfen) wünschen.

 

Zum Schluss hat Manfred Baumann dann noch kurz seinen Workflow am PC (nicht Mac, weil von Microsoft gesponsert...) erklärt: dieser Teil war zu kurz, um für Neulinge hilfreich zu sein und zu lang um für Fotografen, die sich schon ein wenig in Lightroom auskennen einen Mehrwert zu bringen. 

 

Meine Ergebnisse vom Workshop sind hier zu finden - und ja: Beauty-Retusche muss ich mir erst aneignen :)

Lightroom 5 Lens Correction - der Härtetest inklusive Bug

Mit Lightroom 5 wurde ein vielversprechendes, neues Feature eingeführt: Auto lens correction. Damit kann man stürzende Linien bei Architekturfotografie oder auch "auslaufende" Meeresbilder einfach und schnell korrigieren. 

 

Einige erste Versuche waren tatsächlich ansprechend: Lightroom geht meist nicht soweit, das Foto komplett geradezurichten - ein wenig stürzende Linien haben wir doch immerhin "gelernt" und sehen das fast als natürlich an. 

 

Was passiert aber, wenn man Lightroom mit folgendem Bild herausfordert?  

1. Out of cam Bild des Kristallpalastes in Madrid

Hier gibt es viele starke Linien und das Foto an sich ist schief aufgenommen worden. 

 

1. Versuch - Auto correction

Auto lens correction ohne "Enable Profile Correction", "Remove Chromatic Aberation" und "constrain crop" selektiert bringt folgendes Ergebnis: 

 

 

2. Auto correction on

Definitiv spannend, aber nicht das, was ich erwartet hatte :) Obwohl die Linien brav geradegezogen wurden. 

 

2. Auto correction mit "Enable Profile Correction", "Remove Chromatic Aberation" und "Constrain Crop" ausgewählt

Als nächstes probierte ich wieder "auto" aber diesmal mit allen Checkboxen selektiert (also enable profile correction, "Remove Chromatic Aberation" und "Constrain Crop" ).

3. Auto correction on mit allen Checkboxen selektiert

Hmmm... wenig hilfreich ;) Es wirkt so, als ob es versuchen würde, das Gebäude um 90° zu drehen um die maximal erzielbare Fläche zu finden. Dies wird nur fast nie im Sinne der Komposition des Fotografen sein...

 

Und ein weiterer Versuch, bei dem nur "Constrain Crop" ausgewählt war ergab wieder einen anderen Teilbereich des Bildes.  

 

3. Lens correction abwählen

Wenn man jetzt lens correction abwählt passiert folgendes: 

 4. Nach dem Abwählen von "Lens Correction"

4. Nach dem Abwählen von "Lens Correction"

Also es ändert sich was - aber man kommt nicht zum Ausgangsbild zurück ... überhaupt "hängt" man nun in dieser Sicht - egal, was man wählt. Bei mir hat nur ein komplettes Zurücksetzen der Settings (Kontextmenü "Settings" -> "Reset" geholfen!!). Dies scheint noch ein Bug bei Lightroom zu sein ... 

 

4. "Full" statt "Auto" 

Ein weiterer Versuch mit "Full" als Modus ohne die Checkboxen selektiert ergibt folgendes Bild:  

5. Modus "Full" statt "Auto"

Das Ergebnis ähnelt dem "Auto" Modus, aber ist komplett gerade gezogen.

5. Fazit

Mir ist klar, dass ein solches Bild keine hilfreichen Ergebnisse liefern kann. Man kann dadurch aber besser erkennen, was Lightroom tut und hoffentlich bei eigenen Bildern besser einschätzen, ob/welches Setting Sinn macht.

  1. Übung macht den Meister - oftmaliges Probieren hilft, zu lernen, wie LIghtroom "denkt" 
  2. "Enable Profile Correction" und "Constrain Crop" haben einen massiven Einfluss auf das Ergebnis - probieren ist angesagt
  3. Wenn nach einigem Ausprobieren die View hängenbleibt und weder andere Buttons wie "Auto" oder "Vertical" etwas ändern: Settings -> Reset ist dein Freund ;) 
  4. Es gibt immer noch den guten, alten "manual" Modus  

 

 

 

Pick of the week: Two video tutorials

Coming back from a few days in Madrid (pics will follow soon) i had to review all what happened in the twitter sphere - from this i want to recommend you two very interesting tips:

 

In the first tutorial i find it very intersting, how the HSL level at lightroom are used (done with a very redish night-shot as a starting point). Also he shows a nice usage of a gradient to bring out the model better:

Learn how to edit a night time street portrait in this Lightroom 4 tutorial photo.

The second video is a Plearn video (if you dont know Phlearn yet, jump over and drown into high-quality tutorials of photoshop, lightroom and photography in general!). It shows how you can dodge and burn using the High Pass filter: 

Website: http://phlearn.com/ Facebook: https://www.facebook.com/Phlearn Twitter: https://twitter.com/aknacer Google+: https://plus.google.com/105267656376269695918/posts For more tutorials and how to videos check out our extensive Photoshop and photography video channel: http://www.youtube.com/user/PhlearnLLC We cover everything from Photoshop tutorials, photography tutorials, how to videos and more!